Die Jungen Tenöre
Seit 1997 gibt es Die Jungen Tenöre – eine Ewigkeit, wenn man die Halbwertszeit anderer Gesangs-formationen betrachtet, die seitdem gekommen und gegangen sind. Dreizehn Alben sind in der Zeit erschienen, über eine Million Tonträger wurden verkauft.
In vielen hundert Auftritten haben Die Jungen Tenöre sich ihre Fangemeinde ersungen und sich dabei auch immer wieder neu erfunden. Die aktuelle Besetzung wirkt seit mehr als drei Jahren zusammen, und wenn Ilja, der Jüngste der Drei, davon erzählt, dass nach den Konzerten die Leute kommen und sagen ‚bei euch merkt man, dass ihr euch mögt’, dann hat das auch etwas mit dem Umgang untereinander zu tun. Es geht um die Entwicklung des Zusammenspiels auf der Bühne und die Zeit danach, dann, wenn die Scheinwerfer ausgeschaltet sind.
Sie sind drei starke Individuen, für die es galt, im Lauf der Zeit zusammen zu wachsen. Drei Stimmen, die harmonieren müssen, um gut zu klingen. Dazu gehört neben dem gesangstechnischen Können auch eine menschliche Ader, die zum richtigen Zeitpunkt das ‚Ich’ dem ‚Wir’ unterordnet, so dass daraus ein Ganzes entsteht.
Der Gesang und die Unterhaltung der Menschen waren für Die Jungen Tenöre von Beginn an untrennbar miteinander verbunden. Jeglicher persönlicher Anspruch, jede musikalische Idee, jede Eitelkeit hat sich diesem Ziel unterzuordnen. Ob in einem Abendprogramm, in einem einzelnen Arrangement oder auf einem Tonträger, von denen die Gruppe bislang über eine Million verkauft hat, nie werden die Zuhörer aus dem Blick verloren. So ist es auch mit dem neuen Album „Pop Classics“, welches sicherlich durch die umsichtige Arbeit des Wiener Produzenten Florian Schäfer das Niveau anderer Cross-over-Produktionen überragt. Harmonischer Reichtum und die Finesse des Arrangements sollen nicht für sich wahrgenommen werden, sondern sie dienen einzig dem intensiven, emotionalen Hörerlebnis.
Das Glaubensbekenntnis der Jungen Tenöre: „Die Menschen sollen sich reich und lebendig fühlen und unsere Musik genießen, und sie sollen nicht darüber nachdenken, warum“.











