Stefanie Hertel

stefaniehertelWährend andere Mädchen davon träumen, eine Prinzessin zu sein, gab es für Stefanie Hertel als kleines Mädchen nur ein Ziel: auf der Bühne zu stehen und zu singen. Ihre Karriere liest sich wie ein Bilderbuch. Am 25. Juli 1979 erblickt sie in Oelsnitz (Vogtland) das Licht der Welt. Mit drei Jahren jodelt sie wie eine Große und kann es kaum erwarten, 1983 das erste Mal mit ihrem Vater, Eberhard Hertel, auf der Bühne zu singen. Mit Bravour absolviert sie bereits 1985 ihren ersten Fernseh-Auftritt in der DDR-Volksmusiksendung „Oberhofer Bauernmarkt“. Von jetzt an ist Stefanie nicht mehr aufzuhalten. Das Publikum liebt das Mädchen und auch im Westen Deutschlands will man diesen Wirbelwind unbedingt sehen. 1990 ist sie zum ersten Mal bei Carolin Reiber in der „Volkstümlichen Hitparade“ zu Gast und siegt bei „Achims Hitparade“. Auch Hans R. Beierlein, Medienmogul, kann der jungen Vogtländerin mit der lebendigen Stimme nicht mehr widerstehen: Die Zusammenarbeit mit ihm und seinem montana Musikverlag wird besiegelt. In den nächsten Jahren geht es Schlag auf Schlag. Stefanie Hertel gewinnt 1991 mit dem Titel „So a Stückerl heile Welt“ die „Superhitparade der Volksmusik“ und wird kurz darauf in „Achims Hitparade“ Jahressiegerin. Im Jahr 1992 dann der Sieg beim „Grand Prix der Volksmusik“ mit dem Titel „Über jedes Bacherl geht a Brückerl“. Sie bekommt die ersten Auszeichnungen: „Die Krone der Volksmusik“, „Die Goldene Stimmgabel“, „Die Goldene Henne“, “Herbert-Roth-Preis“, „Star des Jahres“ und und und… Inzwischen passen die unzähligen Preise gar nicht mehr in ihren Trophäenschrank. Für ihre deutsch-deutsche Musikkarriere wird sie 2003 mit dem „BILD-Osgar“ ausgezeichnet. Stefanie Hertel wurde in all den Jahren mit Auszeichnungen überhäuft und damit als beliebteste volkstümliche Sängerin geehrt. Auch der Goldregen lässt nicht lange auf sich warten. 1995 wird Stefanie gleich für 1,3 Millionen verkaufte Tonträger von zehn CDs ausgezeichnet. Sie gibt beruflich immer Vollgas und hat es geschafft, über Jahre das meistfotografierte Gesicht der ganzen Nation zu sein und dennoch ist sie ein ganz natürlicher, liebenswerter Mensch geblieben, dem man die Liebe zum Beruf in jeder Situation anmerkt.